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Santi Umberti |
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Von den sozialen Auswirkungen der internationalen
Wirtschafts- und Finanzkrise auf Beschäftigung und Wachstum ist kein
einziger EU-Mitgliedstaat verschont. Folglich haben sich alle Regierungen
der EU-Mitgliedstaaten zusammengetan, um das Risiko eines Übergreifens von
der Finanzwirtschaft auf die Realwirtschaft, d. h. auf die Unternehmen und
Haushalte, einzudämmen. "Ich begrüße ausdrücklich, dass es im März 2009 zu
einem Sozialgipfel zwischen europäischen Arbeitnehmer- bzw.
Arbeitgebervertretern, Vertretern der EU-Kommission und des
EU-Ministerrates gekommen ist, weil Probleme dieser Dimension nur
gemeinsam gelöst werden können", so Santi Umberti, Regional- und
Europapolitischer Sprecher der SPD-Unterbezirke Darmstadt und
Darmstadt-Dieburg und SPD-Kandidat für die Europawahl 2009.
"Es ist in dieser schwierigen Situation wichtig,
dass die soziale Dimension der Krise und ihre Auswirkungen auf die
Beschäftigungsmärkte nicht länger außer Acht gelassen werden kann.
Deswegen ist es umso erfreulicher, dass die EU-Generaldirektion
Beschäftigung für folgende Ziele eintritt: Aufbau zur Belebung des
Arbeitsmarktes und zur aktiven Eingliederung, effektivere
Umstrukturierungen und Investitionen in die allgemeine und berufliche
Bildung im Rahmen des lebenslangen Lernens sowie Aufrechterhaltung der
Beschäftigung. Die sozioökonomischen Auswirkungen der Krise werden im
Mittelpunkt eines EU-Beschäftigungsgipfels im Mai 2009 stehen, auf dem
konkrete Maßnahmen verabschiedet werden sollen. Es muss alles getan
werden, damit sie mit gemeinsamen Überlegungen zu diesem
EU-Beschäftigungsgipfel beitragen. Nachhaltige Standortsicherung kann im
Zeitalter der Globalisierung nur gemeinsam mit der Europäischen Union
gelöst werden, wie auch das Problem OPEL/GM in Rüsselsheim zeigt", sagte
Umberti weiter.
"Das neue Arbeitsprogramm der EU-Sozialpartner für
den Zeitraum 2009 bis 2010 weist in die richtige Richtung. Der Europäische
Gewerkschaftsbund EGB hat gemeinsam mit den europäischen
Wirtschaftsverbänden (BUSINESSEUROPE, CEEP, UNICE) unter anderem geplant,
die Rolle der Sozialpartner und ihre Einbeziehung zu bewerten, die
Umsetzung der Grundsätze der Flexicurity gemeinsam zu überwachen, die
Integration der Wanderarbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt und am
Arbeitsplatz zu fördern und einen gemeinsamen Beitrag zur Mobilität sowie
Wirtschaftsintegration zu leisten. Um den Ursachen und Auswirkungen der
Krise besser Rechnung zu tragen, haben sich die europäischen Sozialpartner
ferner verpflichtet, ihre gemeinsame Analyse der Herausforderungen des
Arbeitsmarktes vom Oktober 2007 zu aktualisieren. An der internationalen
Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt sich, dass die Bürgerinnen und Bürger
wie auch die EU-Mitgliedstaaten ein starkes Europa brauchen, um den neuen
Herausforderungen der Globalisierung gewachsen zu sein", so Umberti
abschließend. |